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Tennis - und Golferellbogen

Tendopathien am Ellbogen sind schmerzhafte Reizzustände der Sehnen die am Ellbogen ansetzen: Beim Tennis-Ellbogen (Epicondylitis radialis) ist die Streckmuskulatur, beim Golfer-Ellbogen (Epicondylitis ulnaris) die Beugemuskulatur betroffen.

Mögliche Ursache

Die häufigsten Ursachen für Tendopathien am Ellbogen sind mechanische Überbelastungen aufgrund intensiver einseitiger Beanspruchungen (z.B. bei Tastatur-/Mausbenutzung, oftmaligem Wiederholen ähnlicher Züge beim Sportklettern oder übermäßig häufigem Ausführen der Schlagbewegung beim Tennis).

Symptome

Druckschmerzen auf der äußeren (Tennis-Ellbogen) oder inneren (Golfer-Ellbogen) Ellbogenseite.

Erste Hilfe
  • Reduzieren der Belastung!
  • Kühlende Umschläge im Wechsel mit schmerzfreier Mobilisierung
  • Entlastung des schmerzhaften Areals mittels Tapes
Ärztliche Hilfe
  • Einnahme von schmerz- und entzündungshemmenden Medikamenten
  • Cortisoninjektionen (Vorsicht bei wiederholter Infiltration, da diese langfristig die Sehnen poröser machen!)
Was macht die Physiotherapie?

Zu Beginn erfolgt eine genaue Arbeits-/Sportanalyse, um die überlastende Tätigkeit festzustellen und dem Patienten eine alternative Bewegung anbieten zu können. Anschließend folgen v.a. durchblutungsfördernde Maßnahmen, um eine optimale Wundheilung zu gewährleisten – Faszientechniken, Friktionen, Funktionsmassagen, schmerzfreies Dehnen der betroffenen Muskulatur und Ultraschalltherapie. Erst nach Abklingen der Schmerzen kann mit einem gezielten Krafttraining der überlasteten Muskulatur begonnen werden. Das Erarbeiten eines Ausgleichstrainings für die schulter-/rumpfstabilisierende Muskulatur sorgt zusätzlich für eine Verbesserung der Haltung.

Wie unterstützt der Patient den Heilungsverlauf optimal?

Patienten sollten darauf achten, dass das Sehnengewebe sehr lange Wundheilungszeiten (bis zu 8 Wochen) aufweist und daher nicht zu früh mit dem Krafttraining der betroffenen Muskulatur begonnen werden darf. Längerfristig sollten lange uniforme Tätigkeiten oder ein Training in ermüdetem Zustand vermieden werden.

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