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Schleudertrauma

Als Schleudertrauma oder Peitschschlagsyndrom werden Verletzungen der Halswirbelsäule oder des Kopfes aufgrund kurzer heftiger Krafteinwirkungen , wie dies etwa bei einem Auffahrunfall aber auch bei einen Ski - oder Radsturz passiert bezeichnet.

Bei einem Zusammenstoß wird durch die Massenträgheit der Kopfes zuerst in Beugung, dann in Streckung geschleudert , es kommt zu Kompression und Überdehnung sowohl der vorderen wie der hinteren Strukturen im Hals-Nackenbereich.

Dies kann ein Problem für den gesamten Körper darstellen. Häufig kommt es zu Kopf-, Hals-und Nackenschmerzen, aber es können über die kontinuierlichen Gewebsverbindungen auch Probleme in anderen Wirbelsäulenabschnitten bis hinunter zum Kreuzbein- und Beckenbereich entstehen.

Durch Lenkrad, Airbag und Gurt kann es zu Aufprallverletzungen im Brustkorb inklusive Rippen und Brustbein kommen.

In jedem Fall ist nach einem Autounfall mit Symptomen wie Kopfschmerzen, Hals-/Nackenschmerzen, Brustschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Sehstörungen, Tinitus, Schluckbeschwerden, Atemnot, usw. eine sofortige ärztliche Abklärung notwendig.

Als Erstmaßnahmen für zuhause ist eine Nackenkrause/-stütze zur Entlastung und Ruhigstellung zu empfehlen, bei Nackenverspannungen als Folgeerscheinung, sind Wärmepads und –pflaster, durchblutungsfördernde Muskelcremen zu empfehlen.
In weiterer Folge können physiotherapeutische und osteopathische Behandlungen die entstandenen Muskel - und Gewebsspannungen und Wirbelblockaden lösen. Durch Aktivierung der überdehnten Muskeln schafft man wieder Stabilität im Nacken - erst wenn diese wieder gegeben ist und die Schmerzen abklingen sollte man die Halskrause komplett weglassen.  Nur durch adequate Schonung und gezielter Aktivierung kann man chronischen Beschwerden vorbeugen.

Auch wenn nach dem Unfall nur leichte Verspannungen oder gar keine Beschwerden auftreten, ist eine Abklärung bei einem/einer Physiotherapeuten/-in oder Osteopathen/-in anzuraten, denn derartige Krafteinwirkungen, die der Körper erst einmal verarbeiten muss, können oft Monate oder Jahre später zu Folgewirkungen führen.

 

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