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Beckenbodentraining


Physiotherapie in der uro-, Prokto-, Gynäkologie und Geburtshilfe (UPGG) Fast eine Million Menschen in Österreich erfährt gesundheitliche Beeinträchtigungen im Urogenitaltrakt bzw. im Darmbereich: Beckenbodenbeschwerden, unkontrollierter Harnverlust/ Inkontinenz, Schmerzen beim Urinieren, Sexualstörungen wie Erektionsprobleme, verminderte Empfindungsfähigkeit, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr…

 

Das moderne Leben mit weniger Bewegung, mehr Gewicht und Stress lässt diese Zahl immer schneller steigen.

Der zweite, nicht minder bedeutende Bereich der Physiotherapie in der UPGG betrifft die körperlichen Veränderungen durch Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach:

  •  Physiotherapeutische Geburtsvorbereitung
  • Schwangerschaftsbeschwerden
  • Rehabilitation nach vaginalen Geburten und Kaiserschnitten
  • Beckenboden-, Senkungs- und Inkontinenzbeschwerden

so wie:

  • Rehabilitation nach gynäkologischen Operationen
  • Sexualstörungen
  • Beckenbodenrehabilitation nach  Prostatektomien
  • Beckenbodenrehabilitation in Zusammenhang mit orthopädischen Krankheitsbildern wie z.B. akuten oder      chronischen Rückenschmerzen

Laienhafte Anleitungen zu Beckenbodentraining (die sogenannten Kegelübungen) greifen viel zu kurz: Nach einer intensiven Untersuchung und Befragung werden Therapieziel und - konzept festgelegt, die auf die individuellen Patienten-Beschwerden eingehen. Im Vordergrund stehen dabei:

 

  • Erlernen einer bewussten  Wahrnehmung der betroffenen Körperregion
  • Anleitung zum richtigen Training, d.h. kontrolliertes Aktivieren und Entspannen
  • Vermittlung eines individuellen Übungsprogramms für den Alltag
  • Beratung
  • Manuelle Techniken

 

Ein weiterer Einsatzbereich für UPGG sind Kontinenzprobleme bei Kindern (z.B. Bettnässen, Einkoten, Verstopfung).

Der Beckenboden ist gerade erst dabei, aus seiner Tabuzone hervorzukommen, keine andere Körperregion ist dermaßen mit Ängsten, Vorurteilen und Irrtümern überfrachtet. Es bedarf eines außergewöhnlich einfühlsamen, seriösen und diskreten therapeutischen Zugangs. Selbstverständlich gilt in der physiotherapeutischen Praxis die Schweigepflicht.

 

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